Wissen
Lehrpersonen vermitteln, ohne Profile öffentlich zu machen
Matching im B2B-Kontext braucht harte Filter, menschliche Shortlists und protokollierte Datenfreigaben — keine Talentdatenbank für alle.
Redaktion Bildungsprofis · 9. Juli 2026
Ein öffentlicher Dozierendenmarktplatz erzeugt Druck, Profile zu schönen, und verteilt Kontaktdaten ohne Anlass. Bildungsprofis führt einen privaten Talentpool. Kunden sehen keine Volltexte aller Bewerbungen. Sie erfassen einen Bedarf. Talent Manager filtern, bewerten und erstellen eine Shortlist.
Persönliche Kontaktdaten gehen erst nach Zustimmung der Lehrperson an genau diese Anfrage oder diesen Kunden. Honorarinformationen bleiben intern, bis eine Freigabe vorliegt. Jede Weitergabe wird mit Zweck, Empfänger und Feldern protokolliert.
Das Vertragsmodell selbst — Empfehlung, Vermittlung, Verleih oder Auftrag — ist eine rechtliche Entscheidung und darf nicht in der Matching-Logik festgeschrieben werden. Das System steuert den Prozess, nicht den Vertragstyp.